10. August 2012

WIESENHOF neuer Hauptsponsor von WERDER BREMEN!?


Oh weh, geht’s noch?. Was haben sich Allofs & Co. dabei nur gedacht? Statt der in Misskredit (!) gefallenen Banken (im Falle Werders: Targo, ehem. Citibank) lieber auf ein bodenständiges Unternehmen umschwenken? Von der Wall Street schnurstracks in den Wienerwald? Statt Gold im Safe lieber das Gelbe vom Ei?

Mal nicht abgesehen von den Skandalen, die Wiesenhof in der letzten Zeit in Sachen Tierverwertungshaltung gewärtigen musste – das allein hält heutzutage ja keinen kapitalschluckenden Profiverein von Mesalliancen ab; da wird hemmungs- und moralisch gedankenlos angebandelt mit Atomkraftwerkern, Vermögensverzockern oder Flughafenbetreibern.

Was leicht wegzustecken wäre. Wenn nicht jetzt ab sofort die Metaphorik ins Spiel käme.

Was wird man als Werder-Fan nicht alles ertragen müssen: von der Hühnerhaufen-Abwehr über die Hühneraugen der nicht treffenden Stürmer bis zu den armen, blinden, dummen oder verrückten Hühnern auf dem Spielfeld. Die Presse wird immer wieder ein Hühnchen zu rupfen haben, die Spieler werden mit den Hühnern zu Bett gehen müssen, wenn es Trainer Schaf so will; Häme über Häme wird es geben, wenn der Klub auf der Hühnerleiter der Liga im Mist stecken bleiben sollte.

Die Geschäftsführung gibt sich angesichts all dessen trotzig: „Wir haben uns für Wiesenhof entschieden, nachdem wir uns in intensiven Gesprächen mit den Verantwortlichen über den Betrieb, die Motivation und die Ziele ausgetauscht haben. Wir werden in ständigem Kontakt sein und uns auch vor Ort über die Prduktionsstätten [im Original; dtpBlog] von Wiesenhof informieren.“ Wie? Was? Sollen die Spieler eine Art Mahnwache für das gerupfte Huhn vor den Wiesenhof-Mästereien abhalten? Da lachen ja die Hühner.

Und der gemeine Werder-Fan? Wird sich auswärts erst mal nicht mehr blicken lassen; zu sehr wird er unter dem Gespött der Gegenseite Federn lassen müssen. Schon jetzt – um ein altes Sprichwort zu zitieren – sitzt er da, als ob ihm die Hühner das Brot gefressen hätten.

Keine Kommentare:

Kommentar posten